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7 Tipps gegen das ständige Aufschieben von Pflichten

Autor: Luka Dobec am 15.10.2014

Wenn du diesen Artikel liest, ist die Chance ziemlich gross, dass auch du an einem Punkt in deinem Leben mit dem Problem des Aufschiebens gekämpft hast. Wer kennt es nicht – wir wissen ganz genau, dass wir einen Auftrag erledigen sollten, aber stattdessen machen wir so ziemlich alles andere?

Das Aufschieben von Aufgaben bis zur letzten Minute kann einen schlechten Einfluss auf den beruflichen und privaten Erfolg haben. Oft geschieht es, dass man deswegen eine deutlich schwächere Leistung an den Tag legt, als man es könnte. Es gibt verschiedene Gründe für das „Prokrastinieren“, wie das Aufschieben auch genannt wird. Dazu zählen Stress, Überlastung, Faulheit, Motivationslosigkeit, Disziplinlosigkeit, schlechtes Zeitmanagement, aber auch übermässiger Perfektionismus. Es ist wichtig, dass man sich über die Quelle des Prokrastinierens bewusst wird, denn dadurch kann leichter ein Gegenmittel gefunden werden. Ich stelle euch jetzt 7 Lösungsansätze vor:

  • #1: Plane nicht zu lange, sondern handle

Für viele, verkopfte Leute ist es wichtig, dass der Vorgang des Planens nicht zu lange gestaltet wird. Eine sehr nützliche Anleitung um die sogenannte „Analysis-Paralysis“ zu stoppen, findet man auf how-to-stop-procrastinating.org:


„In order to overcome analysis paralysis you're going to apply the 25-25-50 formula. This formula states that you're going to spend 25% of your time gathering and studying information, you're going to spend 25% of your time analyzing how others have successfully applied the information you've being reading about, and you're going to spend 50% of your time acting.” (http://www.how-to-stop-procrastinating.org/analysis-paralysis/)

  • #2: Setze dir kleine Etappenziele

Wie bereits im Artikel über Zielsetzung besprochen, ist es sehr wichtig, dass man sich grosse Ziele in kleine Häppchen aufteilt. Oft passiert es, dass man mehr Aufgaben zu erledigen hat, als es möglich erscheint. Ironischerweise geschieht es meistens in diesen Momenten auch, dass man sich gelähmt fühlt und die Pflichten aufschiebt.

Hier kann man einen dreistufigen Prozess durchführen:

  1. Eliminieren
  2. Delegieren
  3. Verhandeln

Unter Zeitdruck müssen viele Sachen gestrichen werden. Dies ist im Stress nötig, denn viele Sachen sind nicht lebensnotwendig. Ein Resultat des Eliminierens ist in meinem Fall oft, dass ich mich vor den Prüfungen vergesse zu rasieren, zuhause lerne und mein Sportpensum auf das Minimum reduziere.

„Delegieren“ bedeutet, dass man andere für sich arbeiten lässt. Ein Beispiel wäre hier, dass man sich Zusammenfassungen von Mitstudenten organisiert oder auch Nachhilfe, möglicherweise auch Ghostwriter engagiert.

Zum Schluss bleibt nur noch das Verhandeln – manchmal schafft man es einfach nicht, alles unter einen Hut zu bringen. Hier ist Verhandlungsgeschick gefragt und manchmal muss man den Professoren und Professorinnen auch schöne oder traurige Augen machen, um eine Verlängerung der Deadline zu erkämpfen J

  • #3: Mach nur den ersten kleinen Schritt

Dieser Schritt ist relativ selbsterklärend. Oft genügt der erste kleine Schritt, um in Fahrt zu kommen. Das Aufräumen von einem Teller kann oft zu einer sauberen Wohnung führen.

„You don’t have to see the whole staircase, just take the first step.“ (Martin Luther King Jr.)

  • #4: Beginne den Tag mit der schwersten Aufgabe

 „Do the hard jobs first. The easy jobs will take care of themselves.“ (Dale Carnegie)

Oft schieben wir die Aufgaben auf, welche uns emotional belasten. So fühlt man sich am unwohlsten, wenn man für eine Prüfung lernen muss, die besonders schwer erscheint. Im Unternehmertum sind es oft Sachen wie das Schreiben von Werbung oder Verkaufsanrufe. Es ist wichtig, genau diese Herausforderungen anzunehmen, denn sie sind es, die grosse Freude und Erfolge bringen.

  • #5: Entscheide dich schnell

Wir kennen alle das Spiel von Kopf oder Zahl, wo der Zufall uns eine belastendende Entscheidung abnimmt. Es muss stets eine Entscheidung getroffen werden, sei sie richtig oder falsch, das Wichtige ist, dass man sich nicht nicht von den Optionen lähmen lässt.

„In a moment of decision, the best thing you can do is the right thing to do, the next best thing is the wrong thing, and the worst thing you can do is nothing“ (Theodore Roosevelt)

  • #6: Aufschieber-itis als Angst vor Erfolg und Misserfolg

„Procrastination is the fear of success. People procrastinate because they are afraid of the success that they know will result if they move ahead now. Because success is heavy, carries a responsibility with it, it is much easier to procrastinate and live on the “someday I’ll” philosophy” (Denis Waitley)

Es ist nötig zu handeln, um zu sehen, an welchem Punkt auf der Reise zum Erfolg man sich befindet. Viele Leute fürchten sich vor Erfolg, weil sie nicht wissen, ob sie es ertragen würden, dass sich Sachen in ihrem Leben verändern. Andere Leute fürchten Misserfolg, weil sie Angst haben von ihrem Umfeld verurteilt zu werden. Mach nur den ersten kleinen Schritt in Richtung Erfolg und lass dich nicht von deinen Gedanken lähmen!

  • #7: Beende, was du angefangen hast

Ironischerweise habe ich genau bei diesem Punkt Facebook aufgemacht und begonnen einen Artikel über Sport zu lesen – das Unterbewusstsein ist ein witziges Instrument.

Viele Leute sind schnelle Starter und schlechte Finisher und haben die nötige Ausdauer nicht, um ein Projekt fertigzustellen.

„Much of the stress that people feel doesn’t come from having too much to do. It comes from not finishing what they started.” (David Allen)


Schreibe von Zeit zu Zeit eine Liste von Dingen, die du beenden wolltest, aber nie gemacht hast - für mich ist das genau dieser siebte Punkt und ich danke dir herzlich für die Aufmerksamkeit, die du diesem Artikel gewidmet hast!

7 Tipps zur erfolgreichen Zielsetzung – wie du alles erreichen kannst, was du dir wünschst

Autor: Luka Dobec am 06.09.2014

Als ich 16 Jahre alt war, habe ich das erste Mal ein Buch über Zielsetzung gelesen, nämlich „Goals“ von Brian Tracy. Ich war zu dieser Zeit nicht sehr zufrieden mit dem „status quo“ und spürte einen grossen Hunger nach mehr Erfolg und Glück im Leben. Das richtige Setzen von Zielen half mir mehr über meine Wünsche, Motivationen, aber auch Unsicherheiten zu lernen. Im Laufe des (fast) vergangenen Jahrzehnts habe ich unzählige Listen vollgeschrieben mit Zielen, die ich erreichen wollte und konnte glücklicherweise auch sehr viele davon zu Realität machen. Doch der Prozess ist nicht immer geradlinig – oft ist man sich nicht ganz im Klaren, was man sich „wirklich“ wünscht und verfolgt falsche Ziele oder lässt sich von zu hoch gesteckten Zielen ganz aus der Bahn werfen. Damit euch das nicht passiert, will ich mit euch 7 wichtige Tipps zur richtigen Zielsetzung teilen und wünsche euch viel Erfolg im nächsten Jahrzehnt!

#1: Sei sehr präzise

Beim Setzen von Zielen ist es sehr wichtig, dass man sich seinen Wunsch sehr genau überlegt und eine äusserst präzise Vorstellung vom Wunschzustand erzeugt. Um dies zu gewährleisten, ist es empfohlen, stets „SMART“-e Ziele anzuwenden:

-          S für spezifisch definiert

-          M für messbar

-          A für attraktiv

-          R für realistisch

-          T für terminiert

Es ist sehr wichtig, nicht mit schwammigen Begriffen zu arbeiten, denn das Ziel „Ich will ein guter Student sein“ kann ganz andere Auswirkungen haben als das Ziel „Ich will in jedem Fach Bestnoten schreiben“. „Ein guter Student zu sein“ kann auch lediglich bedeuten, dass man regelmässig auftaucht und setzt den Fokus nicht auf das erfolgreiche Bestehen der Prüfungen. Ein weiterer Vorteil der präzisen Zielsetzung ist, dass man das Ziel entweder erreicht oder nicht erreicht hat und man somit die Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen beginnt.

„There is one quality which one must possess to win, and that is definiteness of purpose, the knowledge of what one wants, and a burning desire to possess it” (Napoleon Hill – Think and Grow Rich)

#2: Ziele schriftlich festhalten

Deine Ziele müssen schriftlich festgehalten werden, damit sie wirksam werden. Lass sofort alles stehen und liegen und schreibe deine Ziele von Hand nieder. Eine interessante Idee, die ich von Startup CEO Ryan Allis entnommen habe, ist das zusätzliche Einrahmen der Ziele. Falls euch seine Ideen interessieren, könnt ihr unter http://www.businessinsider.com/ryan-allis-2014-8?op=1 weiterlesen. Das Einrahmen dient als zusätzliche Verstärkung und Fokus auf deine Ziele.

„People with clear, written goals, accomplish far more in a shorter period of time than people without them could ever imagine“ (Brian Tracy)

Nützlich und wichtig ist auch das Praktizieren von schriftlichen Affirmationen, d.h. das tägliche Wieder-Aufschreiben der Ziele. Diese Lektion habe ich von Scott Adams, dem Autor des Gilbert-Comics gelernt. Ihr könnt hier mehr darüber lesen: http://dilbert.com/blog/entry/dilbert_20/

Diese Affirmationen werden euch helfen, euren Fokus konstant auf eure Ziele zu lenken.

 

#3: Eine Deadline setzen

Dies ist auch ein sehr wichtiger Punkt, denn der Druck der Deadline zwingt die unterbewussten Ziel-Erreichungs-Mechanismen in deinem Kopf, schnellere und bessere Lösungen zu finden. Sei auch hier sehr spezifisch und setze ein genaues Datum und Uhrzeit für deine Deadline.

„A goal is a dream with a deadline.“ (Napoleon Hill)

Falls du dein Ziel trotz grosser Bemühung nicht rechtzeitig erreichen kannst, dann setze dir einfach eine neue Deadline. Es gibt keine zu grossen Ziele, nur zu frühe Deadlines. Falls du grosse Ziele hast, die gut und gerne 10-20 Jahre dauern können, dann erschaff dir sehr viele kleine Zwischenziele, um die Motivation auf diesem Erfolgsmarathon nicht zu verlieren.

#4: Eine klare Liste von den Dingen machen, die für den Erfolg benötigt werden

Diese Liste muss nicht perfekt sein, du wirst sie im Prozess des Erreichens stets verändern müssen. Das wichtigste hier sind 3 Kategorien:

  1. Eine Liste von Leuten, deren Hilfe du brauchst
  2. Eine Liste von Wissen, welches du brauchst
  3. Eine Liste der nächsten Schritte, welche du durchführen wirst

Bei diesem Punkt ist es auch sehr nützlich, wenn man eine Aufstellung seiner eigenen Stärken und Schwächen macht, beispielsweise in einer sogenannten SWOT-Analyse (siehe http://de.wikipedia.org/wiki/SWOT-Analyse).

#5: Visualisierung der eigenen Ziele

Wenn du alle diese Schritte befolgt hast, bist du schon weiter als 95% deiner Umgebung. Das Visualisieren ist wichtig, denn das innere Vorstellen von einer besseren Zukunft wird auch deine Augen öffnen für Signale aus deiner Umwelt, die du sonst gar nicht wahrnimmst.

Gedankenspiel:

-          Person A ist stets glücklich und optimistisch, sieht nur das Beste im Menschen

-          Person B ist stets schlecht gelaunt, fühlt sich bedroht und verfolgt

-          Person C wird Person A und Person B vorgestellt

-          Wer wird eher das Positive in Person C sehen und mit ihr eine Freundschaft oder Partnerschaft eingehen?

„Cherish your visions and your dreams as they are the children of your soul – the blueprints of your ultimate achievements.“ (Napoleon Hill)

Nimm dir täglich 10-20 Minuten Zeit, um in Ruhe deine “Vision” zu entwickeln. Ein nützliches Tool sind auch sogenannte Mind Movies (siehe Google, diverse Anbieter und Möglichkeiten existieren).

#6: Sich selbst zur Rechenschaft ziehen

Hast du dein Ziel erreicht? Menschen teilen sich in 97% und 3% Prozent – Gewinner und Verlierer. Es ist leicht, sich ein Ziel zu setzen und es danach nicht einzuhalten. Darum ist es notwendig, dass man sich ein Ziel-Erreichungs-System aufbaut.

Beim Aufbau einer Gewohnheit ist es sehr wichtig, dass man Regelmässigkeit bewahrt. Es ist zwingend nötig, dass man ca. 21-30 Tage am Ball bleibt und seine Übungen täglich ausführt. Zu diesem Zweck ist es sehr nützlich, wenn man im Kalender mit einem fetten Marker die erfolgreichen Tage abstreicht.

Falls ihr einen Tag auslasst, ist es nicht zwingend notwendig, von vorne zu beginnen – ihr könnt einfach für den verpassten Tag einen zusätzlichen Tag anhängen. Dies sollte jedoch nicht mehr als 1-2 Mal passieren in dem 30-Tage-Zyklus.

Für alle Smartphone, App- und Technologieliebhaber gibt es auch eine modernere Variante, nämlich die „Don’t break the Chain“-Apps. In diesen Apps kann man ein Ziel eintragen und wird dann von der App erinnert, dass man noch etwas zu erledigen hat. Gute Apps die ich getestet habe sind:

  • Obstino
  • Chain Drive
  • Don’t Break the Chain

Hier könnt ihr noch ein bisschen zu den Konzepten rumstöbern:

-          http://lifehacker.com/281626/jerry-seinfelds-productivity-secret

-          http://www.stevepavlina.com/blog/2005/04/30-days-to-success/

-          www.stickk.com

Ein sehr erfolgreiches und bewährtes System ist das Wetten mit Geld – d.h. ihr nehmt einen Freund/Freundin oder Familienmitglied und setzt euch ein Ziel – wenn ihr es nicht erreicht, geht das Geld an euren Wettpartner. Dies kann grossartige Motivation schaffen, um am Ball zu bleiben!

#7: Durchhaltevermögen

„Few things are impossible to diligence and skill; great works are performed not by strength, but by perseverance“ (Samuel Johnson)

“Last but not least” ist es wichtig zu erwähnen, dass man am Ball bleiben muss für langfristigen Erfolg. Viele Leute lassen sich von anfänglichen Rückschlägen demotivieren und lassen ihre Träume nicht zu Realität werden. Befolge die oben genannten Tipps, treibe regelmässig Sport und ernähre dich gut, denn nur so kannst du langfristig sowohl Körper als auch Geist gesund und erfolgreich erhalten.

„Setting goals is the first step in turning the invisible into the visible” (Tony Robbins)

10 Top-Motivationsvideos auf Youtube

Autor: Luka Dobec am 02.09.2014

Seien wir realistisch - es ist nicht immer leicht, sich zu motivieren. Manchmal fühlt man sich schlapp, an anderen Tagen fühlt man sich erdrückt von der Last der Verpflichtungen des Alltags.

Dieser Blogpost soll in diesen Situationen unterstützen und ist eine Kompilation meiner 10 favorisierten Motivationsvideos. Wie mit jedem Blogpost versuche ich euch ein bisschen Motivation, Wissen und praktische Ratschläge zu vermitteln. Enjoy!

1. Why Lazy People Never Get Rich (How To Be Very Successful) - MyComeUp

  • https://www.youtube.com/watch?v=YfwTQrMwv0k
  • Bestes Zitat:  “I’m not saying you can’t enjoy that [Basketball, Anm.d. Red.], but here’s the difference: When I was starting my business career, I didn’t watch the Masters, because I said I can’t afford to watch the Masters – someday I’ll have enough money, I’ll go to the Masters!”

2. Rick Ross - Words of Wisdom (How To Be A Boss) - MyComeUp

3. Lil Wayne's Words of Wisdom (Inspiration & Life) - MyComeUp

4. Secrets to Success - Eric Thomas/ETTheHipHopPreacher

5. 4th Quarter Living Cont'd - Eric Thomas/ETTheHipHopPreacher

6. DREAM - Mateusz M

  • https://www.youtube.com/watch?v=g-jwWYX7Jlo
  • Bestes Zitat: "You can get to that level. You can’t get to that level economically where you want to be, until you start investing in your mind. I dare you to invest time!”

7. DESIRE - Mateusz M

8. It's not over until you win - Les Brown

  • https://www.youtube.com/watch?v=KlUMrzwmbyo
  • Bestes Zitat: "It’s necessary that you align yourself with people and attract people into your business who are hungry, people who are unstoppable and unreasonable, people who are refusing to leave life just as it is!”

9. I AM Going to make it - Les Brown

10. Your words and thoughts have physical power - Will Smith

Ich wünsche euch einen erfolgreichen Tag voller Motivation und Erfolg!

7 Top-Tipps, um deinen Schlaf zu verbessern

Autor: Luka Dobec am 02.09.2014

Viele Studenten kennen das Problem des Schlafmangels, denn im Studium stehen lange Partynächte und lange Lernsessions oft einem geregelten und erholsamen Schlaf entgegen. Dies ist problematisch, weil man dadurch „die Kerze an beiden Enden anzündet“ und nur eine niedrige Produktivität beim Lernen erreichen kann. Da es das Ziel von Turboreading ist, Intensität und Produktivität des Lernprozesses zu steigern, ist es auch nötig neben den Lerntechniken die anderen Lifestyle-Faktoren zu berücksichtigen. Zu diesem Zweck habe ich euch 7 Tipps zusammengestellt, die euch fitter und erfolgreicher machen werden:

1. ZMA

  • „ZMA“ ist ein (überteuertes) Supplement, welches in den 90er Jahren sehr populär wurde als Testosteron-Booster, weil einige Studien einen Anstieg des Hormons zu bestätigen schienen. Es ist jedoch nicht nötig, sich die teure Version zu holen, denn normale Magnesium-Brausetabletten aus dem Einzelhandel kombiniert mit Zink-Tabletten (nicht Brause-) führen zu besserem, tieferen Schlaf und zu höherer Traumerinnerung. Ich und viele andere Sportler (siehe Google: „ZMA sleep“) konnten unsere Schlafqualität sehr gut und schnell steigern. Eine gute Mischung besteht aus ca. 15-30mg Zink und 400-500mg Magnesium.

2. Computer/Smartphones abschalten

  • Viele Leute sitzen sehr lange am Computer, bevor sie schlafen gehen. Dies ist problematisch, weil die Hintergrundbeleuchtung des Computers (bzw. des Tablets, Smartphones etc.) die Produktion eines Hormons namens Melatonin stark bremsen. Da Melatonin für den Schlaf verantwortlich ist, liegt es nahe, dass es am Abend besser wäre ein Buch zu lesen anstatt auf Facebook online zu sein.

3. Ein kleiner Snack vor dem Schlafen

  • Die Müdigkeit beim Aufstehen ist oft nicht nur dadurch bedingt, dass mehr Schlaf benötigt wird, sondern auch weil der Blutzuckerspiegel zu niedrig ist. Ich bin auf diesen Tipp bei Tim Ferriss gestossen (http://fourhourworkweek.com/2008/01/27/relax-like-a-pro-5-steps-to-hacking-your-sleep/), der empfiehlt, dass man bspw. ein Jogurt und einen Apfel vor dem Schlafen zu sich nimmt. Dies versorgt den Körper für die ganze Nacht mit Energie und vermeidet, dass man müde und ausgelaugt aufwacht.

4. Ein Eisbad/eiskalte Dusche

  • An dieser Stelle kommt ein weiterer Tipp, den ich von Tim Ferriss, gelernt habe:
    I decided to test the effect of combining 10-minute ice baths, timed with a countdown kitchen timer, one hour prior to bed (closer to bed and the adrenergic response of noradrenalin, etc. won’t allow you to sleep) with low-dose melatonin (1.5 – 3 mg) on regulating both sleep regularity and speed to sleep. The icebath is simple: 2-3 bags of ice from a convenience store ($3-6 USD) put into a half-full bath until the ice is about 80% melted. Beginners should start with immersing the lower body only and progress to spending the second five minutes with the upper torso submerged (fold your legs Indian-style at the end of the tub if you don’t have room).
  • Neben dem Effekt des schnellen Einschlafens hilft diese Methode auch sehr gut gegen starken Muskelkater.

5. Meditation/Autogenes Training

  • Das Autogene Training und die Meditation sind verschiedene Ansätze, die dazu dienen, dass der Mensch bewusste Entspannung trainieren kann. Diese Ansätze helfen insbesondere dem Typ Mensch, der aufgrund zu vieler Gedanken nicht einschlafen kann. In den meisten Städten werden Kurse angeboten, auch das ASVZ (Akademischer Sportverband Zürich) bietet Kurse an, die Prüfungsangst besonders gut bekämpfen sollen. Für Selbstlerner empfehlen sich geführte Tutorials auf Youtube.

6. Binaural Beats

  • „Binaurale Beats sind eine akustische Täuschung, die wahrgenommen wird, wenn beiden Ohren je Schall mit leicht unterschiedlicher Frequenz zugeführt wird.“ (http://de.wikipedia.org/wiki/Binaurale_Beats)
  • Die Frequenz der binaurealen Beats ist beliebig veränderbar und zeigt, je nach Frequenz, verschiedene Einflüsse auf den Hörer. Besonders die niedrigen Frequenzen helfen bei Meditation und schnellerem Einschlafen. Gute Suchergebnisse liefert Youtube mit folgenden Suchbegriffen „binaural beats deep sleep“, „binaural beats delta waves“ oder „binaural beats theta waves“.

Espresso Nap

  • Ich empfehle den Espresso Nap jedem/jeder, die hören will, denn er hat mir oft über das Nachmittagstief beim Lernen geholfen. Die Anwendung ist ganz einfach:
  1. Man finde sich ein ruhiges Plätzchen, wo man einen Power Nap machen kann
  2. Man nehme einen Espresso (ev. Auch Red Bull Shot)
  3. Man trinke diesen
  4. Man macht einen Power Nap.
  • Die Wissenschaft dahinter ist, dass das Koffein ca. 20 Minuten braucht, bevor es wirkt und somit mit dem Ende des Power Naps etwa zur gleichen Zeit zusammenkommt. Danach fühlt man sich durch die doppelte Wirkung von Espresso und Power Nap auch gleich doppelt fit für den weiteren Verlauf des Tages.

Ich hoffe, du hast bemerkt, dass es viele Möglichkeiten gibt, mit denen man seine Schlaf- und damit auch Lebensqualität verbessern kann. Durch die konsequente Anwendung dieser Tipps ist es auch möglich, das Studentenleben (Party + Lernen) langfristig besser im Griff zu behalten. Viel Erfolg!

Review: Sag’s wie Obama. Ausstrahlung, Rhetorik und Visionen des neuen US-Präsidenten (von Shel Leanne)

Autor: Luka Dobec am 22.08.2014

Die wichtigsten Punkte des Buches:

  • Obama ist ein glänzender Rhetoriker
  • Die Mittel seiner Wahl sind klassische rhetorische Strategien
  • Emotionen gehen vor: der persönliche Kontakt und der Appell an die Emotionen fesseln den Zuhörer
  • Obama’s Stimme und Inhalte stehen stets im Einklang
  • Obama beherrscht das Verarbeiten von Gegenüberstellungen äusserst gut
  • Die Reverend-Wright-Affäre (http://www.faz.net/aktuell/politik/barack-obama-der-ueberlebenskuenstler-1510787.html) hätte Obama politisch um Kopf und Kragen bringen können – stattdessen ist er noch stärker geworden
  • „Yes we can“ – in Dauerwiederholung, die Leute lieben simple und klare Nachrichten
  • Obama kombiniert gut historische mit privaten Themen in seinen Reden
  • Der Abgang ist das Wichtigste an einer Rede – er beflügelt die Hörer, um eine Veränderung zu schaffen

„Yes, we can“ – mit diesem Spruch hat der 44. Präsident der Vereinigten Staaten die Massen verzaubert, bevor er 2009 in sein Amt gewählt worden ist. Unverkennbar war schon zu diesem Zeitpunkt, dass Obama ein rhetorisches Genie ist, was auch dazu führte, dass er seinen Nobelpreis erlangte, bevor er überhaupt wirklich etwas erreicht hat. Die Autorin Shel Leanne versucht in diesem Werk den rhetorischen Fähigkeiten des Barack Obama auf den Grund zu gehen und sie für den Leser greifbar zu machen.

„Führungskräfte können viel lernen von der Art und Weise, wie Barack Obama Barrieren niederreisst und Gemeinsamkeiten zwischen den unterschiedlichsten Menschen herstellt.“

Obama hat äusserst gute Fähigkeiten, sich mit dem Zuhörer zu verbinden. Sowohl seine Tonlage als auch der Inhalt seiner Reden fesseln den Hörer und fügen ihn zur neu geschaffenen Gruppe hinzu. Er beschreibt oft traurige Schicksale und persönliche Geschichten aus dem Leben der Amerikaner, welche den Zusammenhalt fördern sollen.

„Ich werde euch zuhören, ganz besonders dann, wenn wir nicht einer Meinung sind.“

Ein wichtiger Faktor, denn wahre Führungspersönlichkeiten stets berücksichtigen, ist das Aufbauen von Vertrauen. Dies geschieht schnell und non-verbal, wichtige Mittel dazu sind die Körpersprache, Augenkontakt, oft auch ein Lächeln. Auch die Betonung und Stimmlage sind wichtig, Obama benutzt dies sehr oft. Er hebt die Stimme, wenn er etwas positiv untermalen will, und senkt sie in negativen Teilen seiner Rede. Diese Verbindung von Tonlage und Emotion ist wichtig und muss geübt werden, um diesen Effekt zu entfalten.

„Wenn sie eine wirklich erfolgreiche Führungspersönlichkeit werden wollen, brauchen sie das Vertrauen der Menschen in ihr Urteilsvermögen und ihre moralische Integrität.“

Die nächste Lektion, die du von Obama lernen kannst, ist das Erzeugen des „Wir-Gefühls“. Durch seine Reden verbindet Obama weite Teile Amerikas. Er verbindet Leute über die Grenzen von Hautfarbe, Wohnort, Region und sozialen Schichten hinweg, denn er fördert stets die Gemeinsamkeiten. Dies untermalt er durch regelmässiges Erwähnen der gemeinsamen Geschichte, wie z.B. den Unabhängigkeitskrieg, den zweiten Weltkrieg, John F. Kennedy oder auch Martin Luther King.

„Geübte Redner verwenden detaillierte Schilderungen, um ihre Visionen zu veranschaulichen, und können meistens sehr genau abschätzen, wie viele Detailinformationen es jeweils braucht.“

Um Begeisterung bei seinen Hörern zu erzeugen, benutzt Obama eine Vielzahl an detaillierten Schilderungen und sprachlichen Werkzeugen. Eine seiner Lieblingsstilfiguren ist die Wiederholung, so z.B. die Anapher (Wiederholung am Satzanfang), die Epipher (Wiederholung am Satzende) und die Mesodiplose (Wiederholung in der Satzmitte). Diese benutzt er gerne oft in 3er-Wiederholungen („Man bekommt wenig Schlaf, wenig Geld, wenig Anerkennung“). Obamas Reden sind auf einem hohen sprachlichen Niveau verfasst.

Ein schwerer Moment für Obama war die Affäre um Reverend Jeremiah Wright, welcher der Pastor von Barack Obama war und damit eine wichtige religiöse Figur für ihn. Im Wahlkampf wurde bekannt, dass Wright zahlreiche rassistische Äusserungen von sich gab, und damit zeigte, wie fremd sich schwarz und weiss in den USA auch heute noch sind. Dies war eine potentielle Gefahr für Obama, dessen Wahlkampagne überhaupt nicht im Einklang war mit diesen Aussagen. Diese Diskrepanz war gefundenes Fressen für Konkurrentin Hillary Clinton, welche Obama damit angreifen konnte. Glücklicherweise konnte sich Obama jedoch klar gegen die Aussagen von Reverend Wright abgrenzen und somit seine Position festigen.

„Völker der Welt – schaut auf Berlin, wo eine Mauer fiel, ein Kontinent zusammenwuchs und die Geschichte bewiesen hat, dass keine Herausforderung zu gross ist für eine geeinte Welt, die fest zusammensteht“

Yes we can – Obama beherrscht es, die Herzen der Zuschauer mit wenigen Worten zu erobern. In der Kürze liegt die Würze – in nur 3 Worten hat Obama Zuversicht, Motivation und Zusammengehörigkeit erzeugt. Er erzeugt in seinen Reden einen Höhepunkt, den er verstärkt in dem er aufhört, wenn es am Schönsten ist.

 Barack Obama – ob man ihn mag oder nicht – benutzt die Trickkiste der Rhetorik ausserordentlich gut. Er hat es geschafft, die Wähler auf seine Seite zu ziehen und eine der mächtigsten Positionen der Welt für sich zu gewinnen – vielleicht kannst auch du deinen Erfolg durch das Lernen von rhetorischen Mitteln steigern!

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