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Review: Geht nicht gibt’s nicht – So wurde Richard Branson zum Überflieger. Seine Erfolgstipps für Ihr (Berufs-)leben

Autor: Luka Dobec am 17.08.2014

Die wichtigsten Punkte des Buches:

  • Branson begann früh am Erfolg zu arbeiten, bereits mit 15
  • Er war der erste Mensch, der den Atlantik mit einem Heissluftballon überquert hat
  • Virgin Airways (seine eigene Flugfirma) entstand zufällig, als einer seiner Flüge gecancelled wurde
  • Wie wird man glücklich? Schätze deine Zeit, widme dich deiner Familie und habe Spass
  • Gehe Risiken ein, aber nicht solche, die dich in den Ruin führen könnten
  • Immer nach vorne schauen
  • Deine Produkte brauchen Sex-Appeal und dein Marketing darf nie zu „schüchtern“ sein
  • Reichtum und Wohltätigkeit sollte eng verbunden sein
  • Branson bekämpft die Klimaerwärmung, indem er besseren Treibstoff sucht (anstatt alle seine Flüge abzusagen)
  • Das Schicksal des ganzen afrikanischen Kontinents ist abhängig von Südafrika

Cool, locker, selbstironisch. Richard Branson gibt einen Haufen Ratschläge für junge Unternehmer. Dem Virgin-Boss wurde das Unternehmer-Gen angeblich fast schon in die Wiege gelegt: seine Mutter wollte Pilotin werden, war jedoch blockiert durch die Geschlechterrollen der Zeit. Anstatt aufzugeben zog sie Männerkleider an und verstellte ihre Stimme – und bekam so ihren Flugschein und wurde zur Pilotin.

Bransons erstes Business war eine Zeitschrift, die er mit 15 herauszugeben begann. Mit tatkräftiger Unterstützung seiner Mutter wurde dieses Magazin auch sehr schnell ein Hit  - der junge Branson interviewte grosse Namen wie Jean Paul Sartre, John Lennon oder Vanessa Redgrave. Die Verkaufszahlen schossen schnell in die Höhe und parallel dazu auch Branson’s Leidenschaft für Marketing und Unternehmertum. Als ein Poststreik den Erfolg seines Magazins blockierte, gründete er stattdessen Virgin Records, seinen Plattenladen:

„Manchmal gewinnt man, manchmal verliert man. Wer gewinnt, sollte sich freuen. Wer verliert, nichts bereuen. Man sollte niemals zurückblicken.“

Branson ist auch ein Abenteurer und Risikoliebhaber: so nahm er an Bootwettbewerben über den Atlantik teil oder überquerte als erster Mensch den Atlantik in einem Heissluftballon. Natürlich hat er bei jedem Versuch fast sein Leben verloren.

So wie sein Plattenladen eher zufällig entstanden ist, entstand auch seine Fluggesellschaft (Virgin Airways) als ein Flug in Puerto Rico storniert wurde. Auch zeigte er viel Mut in der folgenden Gründung seiner eigenen Fluglinie, denn er setze für sein erstes Jumbo-Flugzeug gleich 2 Millionen Pfund ein – einen Grossteil von dem, was er mit Virgin Music im Jahr einnahm. Branson betont jedoch, dass er seine Risiken stets überschaubar hält und bei Verlusten dennoch nach vorne blickt:

„Das Bereuen belastet einen und hält einen in der Vergangenheit fest, wo man doch weitergehen sollte.“

Er betont auch die Wichtigkeit von Freunden und Familie, die ihn stets unterstützt haben. So brauchte Branson 30‘000 Pfund, um ein Haus in der Nähe von Oxford zu kaufen, damit er daraus ein Tonstudio machen konnte. Einen Drittel des Geldes vermittelten seine Eltern und seine Tante, welche sogar eine Hypothek auf ihr eigenes Haus aufnahm. Auch nahm seine Mutter eine Hypothek auf ihr Haus auf, um seine Gefängniskaution zu zahlen, nachdem Bransons Firma beim Plattenschmuggel erwischt wurde. Wo wäre Branson heute wohl ohne seine Familie?

Des Weiteren schätzt der Virgin-Chef die Sorge zur Umwelt, wie auch Sex-Appeal im Marketing. Branson, ein schamloser Selbstdarsteller, ist in der Öffentlichkeit schon in Hochzeitskleider geschlüpft, hat sich als Axl Rose (Guns’n’Roses) verkleidet und hat sich von einem Kran nackt über den Times Square in New York transportieren lassen.

Wie viele andere reiche Leute engagiert sich Branson mit seinem Wohlstand auch für die Armen. Ein Beispiel dafür ist seine Reaktion auf Saddam Hussein’s Angriff auf Kuwait von 1990 – Tausende Flüchtlinge flüchteten vor den Angriffen, brauchten jedoch Decken, um die Nächte zu überleben – Branson liess direkt 40‘000 Decken in das Flüchtlingsgebiet fliegen.

 

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