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7 Tipps zur erfolgreichen Zielsetzung – wie du alles erreichen kannst, was du dir wünschst

Autor: Luka Dobec am 06.09.2014

Als ich 16 Jahre alt war, habe ich das erste Mal ein Buch über Zielsetzung gelesen, nämlich „Goals“ von Brian Tracy. Ich war zu dieser Zeit nicht sehr zufrieden mit dem „status quo“ und spürte einen grossen Hunger nach mehr Erfolg und Glück im Leben. Das richtige Setzen von Zielen half mir mehr über meine Wünsche, Motivationen, aber auch Unsicherheiten zu lernen. Im Laufe des (fast) vergangenen Jahrzehnts habe ich unzählige Listen vollgeschrieben mit Zielen, die ich erreichen wollte und konnte glücklicherweise auch sehr viele davon zu Realität machen. Doch der Prozess ist nicht immer geradlinig – oft ist man sich nicht ganz im Klaren, was man sich „wirklich“ wünscht und verfolgt falsche Ziele oder lässt sich von zu hoch gesteckten Zielen ganz aus der Bahn werfen. Damit euch das nicht passiert, will ich mit euch 7 wichtige Tipps zur richtigen Zielsetzung teilen und wünsche euch viel Erfolg im nächsten Jahrzehnt!

#1: Sei sehr präzise

Beim Setzen von Zielen ist es sehr wichtig, dass man sich seinen Wunsch sehr genau überlegt und eine äusserst präzise Vorstellung vom Wunschzustand erzeugt. Um dies zu gewährleisten, ist es empfohlen, stets „SMART“-e Ziele anzuwenden:

-          S für spezifisch definiert

-          M für messbar

-          A für attraktiv

-          R für realistisch

-          T für terminiert

Es ist sehr wichtig, nicht mit schwammigen Begriffen zu arbeiten, denn das Ziel „Ich will ein guter Student sein“ kann ganz andere Auswirkungen haben als das Ziel „Ich will in jedem Fach Bestnoten schreiben“. „Ein guter Student zu sein“ kann auch lediglich bedeuten, dass man regelmässig auftaucht und setzt den Fokus nicht auf das erfolgreiche Bestehen der Prüfungen. Ein weiterer Vorteil der präzisen Zielsetzung ist, dass man das Ziel entweder erreicht oder nicht erreicht hat und man somit die Verantwortung für das eigene Handeln zu übernehmen beginnt.

„There is one quality which one must possess to win, and that is definiteness of purpose, the knowledge of what one wants, and a burning desire to possess it” (Napoleon Hill – Think and Grow Rich)

#2: Ziele schriftlich festhalten

Deine Ziele müssen schriftlich festgehalten werden, damit sie wirksam werden. Lass sofort alles stehen und liegen und schreibe deine Ziele von Hand nieder. Eine interessante Idee, die ich von Startup CEO Ryan Allis entnommen habe, ist das zusätzliche Einrahmen der Ziele. Falls euch seine Ideen interessieren, könnt ihr unter http://www.businessinsider.com/ryan-allis-2014-8?op=1 weiterlesen. Das Einrahmen dient als zusätzliche Verstärkung und Fokus auf deine Ziele.

„People with clear, written goals, accomplish far more in a shorter period of time than people without them could ever imagine“ (Brian Tracy)

Nützlich und wichtig ist auch das Praktizieren von schriftlichen Affirmationen, d.h. das tägliche Wieder-Aufschreiben der Ziele. Diese Lektion habe ich von Scott Adams, dem Autor des Gilbert-Comics gelernt. Ihr könnt hier mehr darüber lesen: http://dilbert.com/blog/entry/dilbert_20/

Diese Affirmationen werden euch helfen, euren Fokus konstant auf eure Ziele zu lenken.

 

#3: Eine Deadline setzen

Dies ist auch ein sehr wichtiger Punkt, denn der Druck der Deadline zwingt die unterbewussten Ziel-Erreichungs-Mechanismen in deinem Kopf, schnellere und bessere Lösungen zu finden. Sei auch hier sehr spezifisch und setze ein genaues Datum und Uhrzeit für deine Deadline.

„A goal is a dream with a deadline.“ (Napoleon Hill)

Falls du dein Ziel trotz grosser Bemühung nicht rechtzeitig erreichen kannst, dann setze dir einfach eine neue Deadline. Es gibt keine zu grossen Ziele, nur zu frühe Deadlines. Falls du grosse Ziele hast, die gut und gerne 10-20 Jahre dauern können, dann erschaff dir sehr viele kleine Zwischenziele, um die Motivation auf diesem Erfolgsmarathon nicht zu verlieren.

#4: Eine klare Liste von den Dingen machen, die für den Erfolg benötigt werden

Diese Liste muss nicht perfekt sein, du wirst sie im Prozess des Erreichens stets verändern müssen. Das wichtigste hier sind 3 Kategorien:

  1. Eine Liste von Leuten, deren Hilfe du brauchst
  2. Eine Liste von Wissen, welches du brauchst
  3. Eine Liste der nächsten Schritte, welche du durchführen wirst

Bei diesem Punkt ist es auch sehr nützlich, wenn man eine Aufstellung seiner eigenen Stärken und Schwächen macht, beispielsweise in einer sogenannten SWOT-Analyse (siehe http://de.wikipedia.org/wiki/SWOT-Analyse).

#5: Visualisierung der eigenen Ziele

Wenn du alle diese Schritte befolgt hast, bist du schon weiter als 95% deiner Umgebung. Das Visualisieren ist wichtig, denn das innere Vorstellen von einer besseren Zukunft wird auch deine Augen öffnen für Signale aus deiner Umwelt, die du sonst gar nicht wahrnimmst.

Gedankenspiel:

-          Person A ist stets glücklich und optimistisch, sieht nur das Beste im Menschen

-          Person B ist stets schlecht gelaunt, fühlt sich bedroht und verfolgt

-          Person C wird Person A und Person B vorgestellt

-          Wer wird eher das Positive in Person C sehen und mit ihr eine Freundschaft oder Partnerschaft eingehen?

„Cherish your visions and your dreams as they are the children of your soul – the blueprints of your ultimate achievements.“ (Napoleon Hill)

Nimm dir täglich 10-20 Minuten Zeit, um in Ruhe deine “Vision” zu entwickeln. Ein nützliches Tool sind auch sogenannte Mind Movies (siehe Google, diverse Anbieter und Möglichkeiten existieren).

#6: Sich selbst zur Rechenschaft ziehen

Hast du dein Ziel erreicht? Menschen teilen sich in 97% und 3% Prozent – Gewinner und Verlierer. Es ist leicht, sich ein Ziel zu setzen und es danach nicht einzuhalten. Darum ist es notwendig, dass man sich ein Ziel-Erreichungs-System aufbaut.

Beim Aufbau einer Gewohnheit ist es sehr wichtig, dass man Regelmässigkeit bewahrt. Es ist zwingend nötig, dass man ca. 21-30 Tage am Ball bleibt und seine Übungen täglich ausführt. Zu diesem Zweck ist es sehr nützlich, wenn man im Kalender mit einem fetten Marker die erfolgreichen Tage abstreicht.

Falls ihr einen Tag auslasst, ist es nicht zwingend notwendig, von vorne zu beginnen – ihr könnt einfach für den verpassten Tag einen zusätzlichen Tag anhängen. Dies sollte jedoch nicht mehr als 1-2 Mal passieren in dem 30-Tage-Zyklus.

Für alle Smartphone, App- und Technologieliebhaber gibt es auch eine modernere Variante, nämlich die „Don’t break the Chain“-Apps. In diesen Apps kann man ein Ziel eintragen und wird dann von der App erinnert, dass man noch etwas zu erledigen hat. Gute Apps die ich getestet habe sind:

  • Obstino
  • Chain Drive
  • Don’t Break the Chain

Hier könnt ihr noch ein bisschen zu den Konzepten rumstöbern:

-          http://lifehacker.com/281626/jerry-seinfelds-productivity-secret

-          http://www.stevepavlina.com/blog/2005/04/30-days-to-success/

-          www.stickk.com

Ein sehr erfolgreiches und bewährtes System ist das Wetten mit Geld – d.h. ihr nehmt einen Freund/Freundin oder Familienmitglied und setzt euch ein Ziel – wenn ihr es nicht erreicht, geht das Geld an euren Wettpartner. Dies kann grossartige Motivation schaffen, um am Ball zu bleiben!

#7: Durchhaltevermögen

„Few things are impossible to diligence and skill; great works are performed not by strength, but by perseverance“ (Samuel Johnson)

“Last but not least” ist es wichtig zu erwähnen, dass man am Ball bleiben muss für langfristigen Erfolg. Viele Leute lassen sich von anfänglichen Rückschlägen demotivieren und lassen ihre Träume nicht zu Realität werden. Befolge die oben genannten Tipps, treibe regelmässig Sport und ernähre dich gut, denn nur so kannst du langfristig sowohl Körper als auch Geist gesund und erfolgreich erhalten.

„Setting goals is the first step in turning the invisible into the visible” (Tony Robbins)

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