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Warum man Speed Reading wie einen Muskel trainieren sollte

Autor: Luka Dobec am 17.08.2014

Im Rahmen der Entwicklung des Turboreading-Systems habe ich jedes erdenkliche Speed Reading Programm als Lektüre genossen und mir einen sehr guten Eindruck des Angebotes verschaffen können. Mir ist dabei immer wieder aufgefallen, dass viele der Programme lediglich auf das Vermitteln von Wissen über das Speed Reading und ein Beginner-Level Training der Psychomotorik eingehen. Um den Kontext des ganzheitlichen Lernens zu verstehen, ist es in diesem Fall nötig Bloom’s Taxonomie zu beschreiben.

Benjamin Bloom (1913-1999) war ein amerikanischer Bildungspsychologe, der wichtige Anteile des heutigen Wissens über optimale Bildung postulierte. So besagte Bloom, dass der optimale Lernprozess aus drei Domänen besteht, nämlich der psychomotorischen, der affektiven und der kognitiven Domäne. Die affektive Domäne beschreibt die Einstellung, die zum Lernprozess besteht. Die kognitive Domäne beschreibt die Aufnahme und das Verstehen von Wissen, während die psychomotorische Domäne die körperliche Ausführung der aufgenommenen Informationen beschreibt. Jede dieser Domänen ist in fünf bis sechs verschiedene Stufen geteilt, welche vom Anfänger zum Profi gehen.

Da die meisten Materialien zum Thema Speed Reading die kognitive Domäne stark forcieren, bleibt weniger Zeit für das korrekte Training der affektiven Domäne, was die Nützlichkeit des Erlernens der Speed Reading Techniken für den Leser stark einschränkt. Es ist bekannt, dass das Verbessern der mentalen Einstellung zu verbesserten Erfolgen führt. So ist es auch nicht verwunderlich, dass olympische Athleten regelmässige Nutzniesser der sportpsychologischen Arbeit sind. Auch fördert eine verbesserte mentale Einstellung das erleichterte Eintreten in den sogenannten Flow-Status (Mihail Czikszentmihalyi), was zu einem höheren Lesegenuss und somit auch Performance führt. Deswegen ist es nötig, dem Kunden auch eine Möglichkeit zu bieten, ihr Fundament, die affektive Domäne, in einem Schritt-für-Schritt System zu verbessern.

Auch die Systematik der Automatisierung der psychomotorischen Aspekte des Speedreading ist in einer Vielzahl der Speed Reading Kurse nicht gegeben. Vielen Kunden ist im Vorfeld nicht bekannt, dass das Erlangen und Antrainieren einer neuen Gewohnheit 21-30 Tage dauert. Gewiss besteht beim Lernen des Turboreading ein starker und schnell erreichbarer kurzfristiger Erfolg, jedoch muss auf diesem Erfolg aufgebaut werden. Es ist nötig, dem Seminarteilnehmer den Prozess des Aneignens und Naturalisierens des Turboreading durch geschickten Einsatz von psychologischen Mitteln zu erleichtern. Deswegen bietet Turboreading den 21-Tage-Trainingsplan, so wie den „Don’t break the Chain“-Kalender, welcher ein Mittel aus der Motivationspsychologie ist, welches darauf beruht, dass tägliche Minimalziele postuliert werden, die mit einem grossen Kreuz im Kalender markiert werden. Der Vorteil dieses Prozesses ist, dass eine visuelle Darstellung des Erfolgsprozesses ermöglicht wird. Ein Nichtbefolgen der Routine führt unweigerlich zu einem negativen Erlebnis. Dies motiviert den Nutzer, die Kette des Erfolges aufrecht zu erhalten.

P.S. Falls du auch gerne schnell lesen lernen und Bücher erfolgreich verschlingen willst, dann melde dich noch heute unter "Seminar" oder info[at]turboreading.ch für ein Speed Reading Seminar in Zürich an!

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