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Wie du eine Geschichte schnell lesen und trotzdem geniessen kannst

Autor: Luka Dobec am 17.08.2014

Der Gedanke, ein Buch mit Speed Reading zu konsumieren, erscheint vielen Leuten gänzlich fremd. Die meisten Leute denken beim Gedanken an superschnelle Lesegeschwindigkeit nicht an Geschichten, sondern eher an ein schnelles Lesen der Zeitung. Nach dem du Speed Reading gelernt hast wirst du nie wieder zurückgehen wollen auf die Ich-lese-mein-Buch-bis-ich-einschlafe-Methode.

Betrachten wir als erstes ein bekanntes Problem beim Lesen von Geschichten.

Du kaufst ein neues Buch und fängst voll Motivation an zu lesen. Nach einiger Zeit jedoch wird das Buch sehr langweilig und es erscheint fast unmöglich, sich durch das Kapitel zu retten. Du weisst, dass der Anfang des Buches sehr gut war und dass es später sehr spannend wird, doch du willst das Buch in diesem Moment nur noch weglegen und aufhören zu lesen. Genau dies ist mir letztens mit „Steppenwolf“ von Hermann Hesse passiert.

Hermann Hesse ist ein grossartiger Schriftsteller, dessen Buch Siddhartha ich als Teenager mehrmals gelesen habe. „Steppenwolf“ ist ebenfalls ein grossartiges Buch, voller Persönlichkeitsanalyse, tiefer Emotionen der Hauptfigur und Gesellschaftskritik. Ich wollte mir dieses Mal auch die Zeit nehmen, ein derart wichtiges Werk der Literatur langsam zu geniessen. Unglücklicherweise führte dies dazu, dass ich in der Mitte der Geschichte begann das Interesse zu verlieren. Ähnlich erging es mir auch bei dem Genuss von „4-Stunden-Koch“ von Tim Ferriss, wo er auf Hunderten von Seiten erklärt, wie er schnell das Kochen gelernt hat. Wie habe ich nun die für mich uninteressanten Teile von Hesse’s und Ferriss‘ Werken überspringen können, die Informationen aber doch beibehalten für die Vernetzung mit den späteren Teilen?

Durch die Techniken des Turboreading. Als ich erkannt habe, dass ein Beibehalten des Tempos zu abnehmendem Interesse führen wird, habe ich mich entschlossen, meine Top-Lesegeschwindigkeit von 2000-3000 Wörtern pro Minute zu aktivieren. Ich habe alle Wörter nur noch als Film wahrgenommen, losgelöst von ihrer Funktion als Kunst der Wörter, und konnte diese Informationen trotzdem problemlos mit späteren, spannenden Teilen der Bücher wieder kombinieren. Die emotional anregenden Stellen konnte ich dann wieder in einem deutlich angenehmeren Tempo lesen, welches mir den wahren Genuss guter Literatur ermöglicht hat.

So simpel ist das Geheimnis des Turboreadens von Geschichten: geniesse die Abschnitte, welche dir gefallen, absorbiere die nötigen Informationen der langweiligen Abschnitte. Der Leser muss sich lösen von dem Konzept, dass für das Verständnis immer Wort-zu-Wort Konzentration nötig ist. Die Techniken des Turboreading ermöglichen dem Leser also, dass er mehr Zeit hat, um die interessantesten Details einer Geschichte so lange und so intensiv wie möglich geniesse kann.

P.S. Falls du auch gerne schnell lesen lernen und Bücher erfolgreich verschlingen willst, dann melde dich noch heute unter "Seminar" oder info[at]turboreading.ch für ein Speed Reading Seminar in Zürich an!

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